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Einige Worte über mich

Eigentlich kam ich erst relativ spät im Leben zur ernsthaften Fotografie, denn in jungen Jahren hatte ich mich mit Leib und Seele der Musik verschrieben. Es war damals und wenn ich ehrlich bin auch heute noch, eine Religion für mich, sich mit Tönen, Klängen und Melodien zu beschäftigen, die ich ständig im Kopf mit rum trug.

Hollie-08-2014-450x298Schon damals liebte ich es kreative Dinge zu tun und schon damals liess die Musik Bilder in meinem Kopf entstehen, die ich versuchte irgendwie festzuhalten.

Meine erste richtige Kamera bekam ich Anfang der 80er Jahre. Eine CANON AL 1 mit der ich begann, ganz einfache Dinge und Gegenstände zu fotografieren. Mir gefielen Formen und Farben, Strukturen und Muster und ich fotografierte alles was mir vor die Linse kam, nur um zu sehen, wie es hinterher auf dem entwickelten Bild aussah. Irgendwie hatte ich schon zu diesem Zeitpunkt das Gefühl, dass Musik und das Kreieren von Bildern irgendwie artverwandt sind und ich erkannte das man Emotionen nicht nur mit musikalischen Mitteln, sondern auch in einer Bildsprache festhalten konnte.

Dennoch blieb die Musik für viele Jahre mein allerbester Freund, auch wenn sich meine musikalischen Aktivitäten irgendwann mehr auf das Hören und weniger auf das Machen konzentrierten Ich vernachlässigte die kreative Fotografie völlig und vergass darüber, wie spannend es eigentlich sein kann Bilder zu gestalten.

Nicht das ich in dieser Zeit keine Urlaubsbilder und nette Erinnerungsbilder geknipst hätte, aber das war auch schon das gesamte Engagement das ich der Fotografie als solches entgegen brachte. Irgendwann fing ich in einem bekannten Fotoforum wieder einmal an mir Bilder anzusehen und ganz langsam begann wieder die alte Faszination für dieses Medium Fotografie in mir zu erwachen.

Besonders war ich von der People-Fotografie angetan und begeistert davon, wie man Menschen sehen und darstellen konnte. Bald schon hatte ich diese Passivität des „nur“ Ansehens von Bildern satt und wollte selbst wieder Bilder machen, also begann ich mich vor einigen Jahren nochmals ganz neu mit Fotografie zu beschäftigen.

Es dauert lang…… und noch viel länger bis man die Dinge wirklich sieht und erkennt. Es ist genau die Spannung dieses Umstandes, die ich mir in meiner Fotografie erhalten möchte.

Ich kann mir aus heutiger Sicht nicht wirklich vorstellen, dass ich irgendwann einmal davon ausgehe, dass dieser Prozess der Entwicklung einmal abgeschlossen ist; ich glaube vielmehr, dass es sinnvoll ist, diesen am Leben zu erhalten und offen zu sein für alles Neue und Unbekannte das hoffentlich noch meine Wege kreuzt

Von daher …… ich bleibe gespannt…………